Die Weltgeschichte

Alles vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen

Erscheinungsdatum: 31.12.2020

Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen und wie die Fische zu schwimmen. Aber wir haben die einfache Kunst nicht erlernt, als Brüder zu leben. Martin Luther King jr.

Die Weltgeschichte

Alles vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen

Liebe Leserin, lieber Leser,

geht es Euch auch so, wie mir? Täglich werden wir von aktuellen Nachrichten und historischen Rückblicken bis in die Urgeschichte geradezu überflutet. Vielfach ist es dann nicht leicht, die Geschehnisse wie die kleinen Teile eines rätselhaften und verwirrenden Puzzles in das komplexe Mosaik der Zeitabläufe und des Wissens einzuordnen und in ihrer Tiefe zu verstehen; denn auch ein Puzzle verstehen wir ja erst allmählich, je mehr wir die einzelnen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammensetzen.

Sicherlich ist es ambitioniert, vielleicht sogar anmaßend, die Evolution des Universums seit dem Urknall vor 13,82 Mrd. Jahren, die Formung unseres Sonnensystems und unserer Erde vor 4,6 Mrd. Jahren sowie das Entstehen des sichtbaren Lebens seit 541 Mio. Jahren und die Entwicklung der Menschheit seit etwa 2,8 Mio. Jahren bis heute in einer einzigen „Weltgeschichte“ darstellen zu wollen. Die Faszination der Geschichte als Grundlage unserer gesamten Bildung und Erfahrung sowie die jüngsten dramatischen Ereignisse und die Sorge um den Verlust unseres „abendländischen“ Wertegerüstes haben mich allerdings dazu inspiriert, meinem Faible zu folgen und diese „Universalgeschichte“ aufzuschreiben: Wie Perlen an einer schier endlos langen Schnur möchte ich die vollständige Geschichte vom Urknall bis heute in der zeitlichen Reihenfolge übersichtlich und unterhaltsam nachverfolgen. Dabei möchte ich auch die Zusammenhänge und Hintergründe sowie die aktuellen wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse anschaulich darstellen.

Speed Dating: Die Weltgeschichte im Zeitraffer

Maximales Wissen mit minimalem Aufwand

Damit Ihr Euch nicht gleich durch das ganze vielseitige Kompendium „durchkämpfen“ müsst, bietet Euch das 1. Kapitel „Speed-Dating“ die Weltgeschichte vom Urknall bis zur heutigen Welt in Unordnung wie im vielfach beschleunigten Zeitraffer. Bei diesem wird zur Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen die Bildfrequenz der Aufnahmekamera im Verhältnis zur Abspielfrequenz herabgesetzt. Hier findet Ihr zur besseren Übersicht und unter Ausblendung der Details einen chronologischen Streifzug durch die wichtigsten Etappen der Geschichte – ganz nach dem Motto: Maximales Wissen mit minimalem Aufwand!

Zugleich bietet diese Betrachtung den Vorteil, dass auch Ereignisse und Sinnzusammenhänge in längeren Zeitabschnitten sichtbar und verständlich werden, die bei den detaillierten Ausführungen nicht oder schwerer wahrnehmbar sind. Die Überschriften der einzelnen Zeitraffer-Etappen enthalten Querverweise zu exakt den entsprechenden ausführlichen Haupt-Kapiteln dieses Buches. Damit könnt Ihr also ganz leicht zu demjenigen historischen Abschnitt springen, den Ihr näher betrachten möchtet. In der elektronischen Ausgabe dieses Buches braucht Ihr sogar überall nur auf die entsprechenden Kapitel-Nummern oder Seitenzahlen im „Speed Dating“ zu klicken und schon werdet Ihr genau in die ausführlichen Haupt-Kapitel dieses Buches „hineingelinkt“. Zudem schaffen zahlreiche Querverweise im Text rasche gedankliche Verknüpfungen. Schnellen Zugang zu den einzelnen Themen erhaltet Ihr auch durch das detaillierte Inhaltsverzeichnis mit Kalendarium und Stichwortregister am Ende dieses Buches.

DIE „UNIVERSALGESCHICHTE“

AUCH ALS CHRONOLOGISCHES NACHSCHLAGEWERK

Dieses Buch wendet sich daher – auch als chronologisches Nachschlagewerk – an alle Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Interessierte, die sich einen leicht zugänglichen, chronologisch geordneten und fundierten Ein- und Überblick in und über die spannende Geschichte des Universums, der Welt und der Menschheit sowie über die aktuellen Brennpunkte unserer Zeit verschaffen möchten. Dies gilt umso mehr, als in zahlreichen Bundesländern, wie z.B. in NRW, die politisch-historische Bildung zugunsten naturwissenschaftlich-technischer Schulfächer aufgegeben wird. Dies ist meines Erachtens nicht nur bildungspolitisch unverantwortlich, sondern gefährdet auch unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt: Denn in Zeiten von Populismus und Fake News leben wir in einer schwierigen und herausfordernden Welt, wie auch die Jugendbewegung „Fridays for Future“ zeigt. Angesichts fragwürdiger Welt- und EU-Politik sollten wir nicht resignieren. Denn wie die Geschichte zeigt, ist unser Europa mit das Schönste, was es auf der Welt gibt: Wir haben hier Menschen, Kultur und Landschaften. Alles ist gewachsen. Und das Wichtigste im Zuge der Geschichte: Wir haben vor allem Freiheit und überwiegend Frieden. Zukünftig sollten wir daher zur Stabilisierung unserer Gesellschaft nicht weniger, sondern erheblich mehr als bisher politisch gebildet werden – und zwar nicht nur per Twitter & Co. Es ist notwendig, dass wir alle mit dem Verständnis der Geschichte und Politik, den Herausforderungen der Zukunft, insbesondere Flüchtlingsproblematik, Krieg, Terrrorismus und Rechtspopulismus, der weltweit wachsenden Bedeutung religiöser Phänomene sowie mit dem wirtschaftlichen Basiswissen vertraut gemacht werden.

Die Welt vom Anbeginn bis zur heutigen Welt in Unordnung

Vor 160.000 Jahren war der „Homo“ noch ein unbedeutendes Lebewesen; er war eine Gattung der Menschenaffen in der Klasse der Säugetiere, zu welcher der anatomisch moderne Mensch und seine nächsten ausgestorbenen Verwandten gehören. Unauffällig lebte er in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents und teilte sich den Planeten mit mindestens 5 weiteren menschlichen Spezies. Dabei war seine Rolle, die er im Ökosystem spielte, kaum wichtiger als diejenige anderer Land- oder Wassertiere. Zwar bestand auch der Mensch nur aus Sternenstaub. Aber irgendwann in den Millionen Jahren kosmischer Geschichte geschah dann etwas Wunderbares: Nach und nach erlangte er sein Bewusstsein und seine Intelligenz, sodass er mit seiner Informationsverarbeitung ein Verständnis für das Universum und seine Umwelt entwickeln konnte. Seine Intelligenz war und ist entscheidend für das, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Alles, was die Zivilisation zu bieten hat, ist ein Produkt menschlicher Intelligenz. Die DNA gibt die Blaupausen des Lebens von einer Generation an die nächste weiter. Immer komplexere Lebensformen erhielten Informationen von Sensoren wie den Augen und den Ohren und verarbeiteten Informationen in Gehirnen oder in anderen Systemen, um herauszufinden, was in einer bestimmten Situation zu tun ist, um auf die Welt einzuwirken. Die Geschichte der Menschheit war dabei von 3 einschneidenden Veränderungen gekennzeichnet:

Vor 70.000 Jahren vollzog sich mit dem „Homo sapiens“, dem „weisen Menschen“, ein mysteriöser Wandel hin zu der kognitiven Revolution. Vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns verursachte in ihm den unstillbaren Drang, sich andere Menschen und die Natur untertänig zu machen. Dieser Wandel führte dazu, dass der Mensch von einem unbedeutenden Tier unter vielen zu einer herausragenden Spezies wurde, die für sich die Vorherrschaft auf der Erde in Anspruch nehmen konnte. Das grundlegende Element hierfür war dann die Entwicklung einer abstrakten Sprache, die zu mehr in der Lage ist, als Dinge zu beschreiben, die in der physischen Welt tatsächlich existieren. Erst dies ermöglichte die Entstehung gemeinsamer Mythen, Märchen und Ideale, die dem Menschen halfen, sich in immer größeren Gruppen zusammenzuschließen. Solche gemeinsamen Vorstellungen und Überzeugungen bilden bis heute die Basis, um Millionen von Menschen unter anderem in Nationen, Kulturen und Religionen zu vereinen.

Seit seiner landwirtschaftlichen Sesshaftwerdung in der Jungsteinzeit bzw. Neusteinzeit vor rund 13.000 Jahren, dem sog. Neolitikum, – in kosmischen Maßstäben vor einem „Wimpernschlag“ –, führte die landwirtschaftliche Revolution dazu, dass aus Jägern und Wildfängern ansässige Bauern wurden. Allerdings war die Landwirtschaft für die Menschheit nicht nur ein Segen, sondern führte auch zu neuen Krankheiten, mehr Arbeit und mehr Ungerechtigkeit. Eine Wahl hatte der Mensch aber nicht mehr, da die neue Nahrungsmittelversorgung zu einer immer weiter steigenden Population führte, sodass man nicht mehr zur Lebensweise der Jäger und Sammler zurückkehren konnte.

Besonders in den letzten 2.000 Jahren des „Menschenzeitalters“, vor allem aber seit rund 500 Jahren markierte die wissenschaftliche Revolution schließlich den Beginn der modernen (Natur-) Wissenschaften, deren Entdeckungen und Erfindungen die Evolution bis heute immer schneller und stärker beschleunigen. Der Mensch hat seitdem wie kein anderes Lebewesen seine „großartige“ Intelligenz und Kreativität zu schöpferischem und zerstörerischem Handeln immer weiter perfektioniert und als Schrecken der Menschheit und des Ökosystems immer tiefere Spuren hinterlassen. Dabei sollten wir uns immer wieder bewusst machen, dass die menschliche Zivilisation nur bei einer bestimmten Betriebstemperatur funktioniert und wir gerade dabei sind, diese Temperatur dramatisch und Menscheits-vernichtend zu verändern. So weit, dass namhafte Experten befürchten, in seiner Gier nach Gesundheit, Glück und Macht stehe der Mensch durch aktuelle Entwicklungen, z.B. im Bereich der Bionik und der Genetik, sowie durch fortschreitende Technologien und künstliche Intelligenz an der Schwelle, als „Homo deus“ gottgleich in die noch verborgene Welt der Zukunft vorzustoßen und diese zu zerstören. Angesichts dieser Dramatik erscheint es als eine unverzeihliche Scheinheiligkeit, wenn am 30.03.2019 die erst 16 Jahre alte Umweltaktivistin Greta Thunberg mit Standing Ovations vor rund 2,4 Millionen TV-Zuschauern mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet wurde, weil sie vor dem gängigen Lebensstil des westlichen Bürgertums warnt, dieses aber die Zerstörung unserer Erde, des bislang einzig bekannten Planeten in einer „habitablen Zone“ weitgehend tatenlos hinnimmt und sogar fördert.

Die Welt aus den Fugen: Die Unfähigkeit der Menschen, Frieden zu halten

Geradezu euphorisch und in freudiger Erwartung hat die Menschheit am 01.01.2001 auf den 7 Kontinenten Antarktika, Nordamerika, Südamerika, West- und Osteuropa, Asien, Afrika und Australien mit riesigen Feuerwerken den Beginn des 3. Millenniums gefeiert. Dabei haben wir nicht geahnt, dass die Welt schon so bald in bisher nie gekanntem Ausmaß in Aufruhr und Unordnung geraten und sich in einen an so vielen Orten brennenden Feuerball verwandeln würde. Blickt man aus heutiger Sicht über die Jahrhunderte – ja sogar Jahrtausende – auf die Menschheitsgeschichte zurück, so zeigt sich vor allem das bedrückende Fazit: Die Unfähigkeit der Menschen, Frieden zu halten.

Selbst die „Ordnung“ zur Zeit des Kalten Krieges, als sich 2 Weltmächte gegenseitig in Schach hielten, ist lange dahin, ohne dass sich eine neue Ordnung gebildet hätte. Tatsache ist, dass sich der Westen seit 30 Jahren und – wie der Journalist Peter Scholl-Latour stets betont hat – vor allem seit dem „arabischen Frühling“ entgegen aller historischen Erfahrung durch ein Wunschdenken der Demokratien geblendet oder gar betäubt hat. Längst aber ist deutlich, dass es an den Koordinaten der Sicherheit mangelt, die lange Zeit verlässlich waren und es heute nicht mehr sind. Wer hätte, als die Zeit der „erweiterten Abschreckung“ des Kalten Krieges zu Ende ging, gedacht, dass man sich schon bald wieder nach den Sicherheits- und vertrauensbildenden Systemen der wechselseitigen Kontrolle und Abschreckung im „rohen Gleichgewicht“ („rough balance“) zwischen den Supermächten des Kalten Krieges in Ost und West sehnen würde. Zu viele Akteure verhindern heute eine – wie auch immer geartete – Stabilität. Die Welt ist aus den Fugen!

Die Alarmstufe „Rot“ – Der Kampf um die Ressource Erde

Besonders bedrohlich wird diese Unfähigkeit durch die geradezu explosionsartige Vermehrung der Weltbevölkerung: Nach dem Aussterben der Neandertaler und des Homo floresiensis vor 18.000 Jahren war der moderne Mensch „Homo sapiens“ die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Den für seine Existenz bedrohlichsten Rückgang erlitt der moderne Mensch vor 75.000 Jahren, als sich nach dem Ausbruch des Supervulkans Toba (heute der Tobasee auf Sumatra) weltweit nur 1.000 bis 10.000 Personen retten konnten. Danach verbreitete sich der moderne Mensch von Afrika über alle anderen Kontinente aus. Bis zum Ende der letzten Kaltzeit vor 10.000 Jahren lebten dann etwa 5 bis 10 Mio. Menschen weltweit. Die Größe der Weltbevölkerung vor 2.000 Jahren wird auf etwa 150 bis 200 Mio. Menschen geschätzt. Vor 1.000 Jahren bestand die Weltbevölkerung dann aus etwa 300 Mio. Menschen. Bedingt durch Pest, Pocken und andere Seuchen gab es vor 500 Jahren weltweit etwa 500 Mio. Menschen. Nach dem Jahr 1700 setzte dann ein rapides Bevölkerungswachstum auf dauerhaft über 0,5 % im Jahr ein und erstmals in der Menschheitsgeschichte lag die Verdoppelungszeit im Bereich der Jahrhunderte. Um das Jahr 1800 überschritt die Weltbevölkerung dann erstmals 1 Mrd. Menschen. Nach einer wahren „Bevölkerungsexplosion“ lebten in der Neujahrsnacht zum 01.01.2018 knapp 7,6 Mrd. Menschen auf unserem Planeten Erde. Prognosen zufolge nähert sich die Weltbevölkerung bis 2050 der 10-Mrd.-Marke und im Jahr 2100 werden auf der Welt insgesamt voraussichtlich 11,2 bis 26 Mrd. Menschen leben, die teils mehr und teils weniger um ihre Existenz kämpfen.

Unabhängig von der bereits genannten Unfähigkeit der Menschen, Frieden zu halten, wird es erst recht einen Kampf um die „Ressource Erde“ geben. Dabei zeigt z.B. das jährliche „Konfliktbarometer“ des renommierten Heidelberger Institutes für Internationale Konfliktforschung (HIIK) schon jetzt die Alarmstufe „Rot“: Weltweit gibt es 409 politische Konflikte, von denen 223 mit Waffengewalt ausgetragen werden; 43 Konflikte sind „hoch gewaltsam“, und zwar 24 als „begrenzte“ Kriege und 19 als „unbegrenzte“ („richtige“) Kriege, von denen immer mehr Länder betroffen sind. Ein ähnliches Ergebnis erbrachte eine Zählung der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg: Danach sind im Jahr 2018 weltweit 31 Kriege, d.h. gewaltsame Massenkonflikte mit einem Mindestmaß an zentralgelenkter Organisation, und bewaffnete Konflikte geführt worden. Die Experten registrierten das Ende von 3 Konflikten und den Beginn von 2 neuen Kriegen. Die zahlenmäßig von Kriegen am stärksten betroffene Region war 2018 der Vordere und Mittlere Orient mit 12 Konflikten. Es folgten Afrika mit 9 und Asien mit 8 Auseinandersetzungen. In Lateinamerika und Europa war jeweils nur ein Krieg zu verzeichnen.

Die aktuellen Herausforderungen der Politik

In seinem Buch „Die große Heuchelei“ (Propyläen) hat Jürgen Todenhöfer dargestellt, dass die Außenpolitik des Westens auf einer zentralen Lüge beruht: Seine oft terroristischen Militärinterventionen dienen nie der Freiheit und Demokratie, sondern stets ökonomischen und geostrategischen Interessen. Sein Fazit: Der Westen muss die Menschenrechte vorleben, statt sie nur vorzuheucheln. Die meiste Aufmerksamkeit der Weltbevölkerung hat der Krieg gegen den sog. Islamischen Staat (IS) in Syrien und Irak erhalten. Bei den 2017 beendeten Konflikten handelt es sich um die bewaffneten Auseinandersetzungen in Burundi, Mosambik und im nordöstlichen indischen Bundesstaat Assam. Neu hinzugekommen sind die Kriege in der Demokratischen Republik Kongo, wo ein Machtkampf um die Nachfolge von Präsident Joseph Kabila entbrannt ist, und im Südwesten von Myanmar, wo die Armee gegen die Minderheit der Rohingyas kämpft. Zudem zählt eine aktuelle Studie – auch in Europa – 40 Mio. „moderne“ Sklaven. Ferner befinden sich weltweit mehr als 65 Mio. Menschen – so viele wie nie zuvor – auf der Flucht vor Krieg, Konflikt, Gewalt und Naturkatastrophen, wobei die wohl größte Völkerwanderung aller Zeiten begonnen hat.

China, das wieder entstehende chinesische Reich der Mitte macht keinen Hehl mehr aus seinem Streben nach weltpolitischer Dominanz, zuerst in dem Anspruch auf die südchinesische und ostchinesische See und angrenzende Gewässer, danach auf das Pazifische Becken ohne Rücksicht auf konkurrierende Interessen, bis hin zu den Bodenschätzen Afrikas und der neuen Seidenstraße. Putins Russland macht unterdessen Übungen im Appeasement gegenüber dem Reich der Mitte, obwohl z.B. in Sibirien alte Rechnungen offenstehen. Unterdessen sind die Vereinigten Staaten, genauer gesagt Präsident Trump, bemüht, mit der Politik des „America First“ das Land an die wirtschaftliche Weltspitze zu führen; zugleich versuchen die USA, die Freiheit der Schifffahrt zu verteidigen und mit aller Kraft den Rang als maritime Weltmacht zu verteidigen. Offen ist, wie viel Kraft und Energie dann noch bleibt, um den nordatlantischen Sicherheitsbogen noch einmal dauerhaft zu spannen. Nicht nur wegen Donald Trump kündigt sich auch die geopolitische Leitfrage des Westens an, sofern es denn überhaupt noch ein einigendes Konzept gibt, das die industriellen Demokratien von der Beringsee bis zum Finnischen Meerbusen wieder verbindet und noch einmal handlungsfähig macht. Dabei wird sich Deutschland, anders als bisher, weder seinem eigenen Gewicht noch seinen Interessen als globaler Wirtschaftsfaktor entziehen können.

Zudem stehen wir angesichts der Revolution in der Information Technology (IT) und der daraus für die Menscheit entstehenden Chancen und Risiken vor einer echten Zeitenwende, die von der Politik nur unzureichend beachtet wird. Dabei kann bisher niemand ermessen, welch neue Machtkonstellationen sich aus dem Cyberspace, aus der militärischen Nutzung des erdnahen Weltraums und aus den unbegrenzten, faszinierenden und noch kaum verstandenen Visionen Künstlicher Intelligenz (KI) ergeben, und was sie an Unsicherheiten mit sich bringen. Anstatt sich diesen Themen zu öffnen, verharrt die Politik vielfach in dem gefährlichen Tauschgeschäft der Gegenwart gegen die Zukunft.

Ein kurzer Überblick:

Lebendig aufbereitet und detailliert indexiert

Nun möchte ich als kurzen Überblick über diese Weltgeschichte noch Folgendes sagen:

  • Wie schon dargestellt bietet Euch das 1. Kapitel „Speed-Dating“ einen chronologischen und zeitrafferartigen Streifzug durch die wichtigsten Etappen der Geschichte vom Urknall bis zur heutigen Welt in Unordnung, – ganz nach dem Motto: Maximales Wissen mit minimalem Aufwand!
  • Den Urknall als größtes Weltwunder und die Epoche bis zur Spätantike – mit allen Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und Forschung – habe ich vom 2. bis 14. Kapitel dargestellt. Dabei geht es um die Entstehung und Evolution des Universums mit Materie, Energie, Raum und Zeit seit 13,82 Mrd. Jahren, die Formung unseres Sonnensystems und unserer Erde vor 4,6 Mrd. Jahren, das Entstehen von organischen Strukturen, des Lebens und des modernen Menschen „Homo sapiens“ seit 160.000 Jahren über die griechische Antike und die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches bis zur Spätantike im 4. bis 8. Jh.
  • Das Ende der Antike und der Beginn der Neuzeit im Früh-, Hoch- und Spätmittelalter (568-1500) ist im 15. Kapitel beschrieben, d.h. die Christianisierung der Römischen Reiches, und der Zerfall des Römischen Reiches in 3 politische Gebilde: das oströmische bzw. byzantinische Reich, die Kalifate und Reiche der muslimischen Araber und das Frankenreich.
  • Die Geburt Europas im Mittelalter, der Zeit zwischen der Antike und der Neuzeit, und seine 6 Entwicklungsstufen von den Invasionen und der Ansiedlung der Barbaren im ehemaligen Römischen Reich zwischen dem 4. und 8. Jh. bis zur Erschütterung der prä-europäischen Strukturen durch die Krisen des 14. und 15. Jh.s sind im 16. Kapitel dargestellt.
  • Die Neuzeit bis zur heutigen Welt aus den Fugen mit der Renaissance im 16. Jh., dem Europa der Könige des 17. und 18. Jh.s, dem Ende des Zeitalters der Revolutionen, des Kapitals und des Imperialismus im 19. Jh. sowie mit dem kriegerischen 20. Jh. bis zur heutigen, in Unordnung geratenen Welt des 21. Jh.s findet sich dann im 17. bis zum 33. Kapitel. Dabei war das letzte Jahrhundert besonders durch die beiden Weltkriege, den daraus erwachsenen Niedergang der europäischen Kolonialreiche und den Kalten Krieg, die exponentielle Zunahme der Weltbevölkerung, durch die Automatisierung und die Digitalisierung von Wirtschaftsprozessen sowie die Polarisierung zwischen der Ersten und der Dritten Welt geprägt, wobei wichtige Technologien wie Kunststoffe, Elektronik, Raumfahrt und Antibiotika die Welt veränderten.
  • Eine Verknüpfung der Geschichte mit den Brennpunkten unserer heutigen komplexen und aus den Fugen geratenen Welt findet sich schließlich im 34. und 35. Kapitel. Zugleich ist es das bedrückende Fazit unserer Welt als ein in vielen Gebieten immer mehr zündelndes Pulverfass und der Bedrohung des Weltfriedens durch einen „Weltenbrand“.
  • Im letzten, dem 36. Kapitel besinne ich mich schließlich auf die Würde der Menschen. Vom Anbeginn der Menschheit – und heute in besonderem Maße – haben von Machtmenschen verursachte Unterdrückungen und Kriege immer wieder unermessliches Leid und Sterben über die Menschen gebracht. Auch beim noch so intensiven Durchforsten der Zeitgeschichte wird man freilich keinen einzigen Gewaltherrscher und keinen einzigen Terror-Verbund finden, dem es gelungen ist, seine Ziele der Mehrheitsgesellschaft dauerhaft aufzuzwingen – weder in Asien noch in Afrika, weder in den Vereinigten Staaten noch auf dem europäischen Kontinent. Gleichwohl ist dies für alle vernünftig und humanistisch Denkenden erschütternd, unerträglich und inakzeptabel. Daher wird am Ende dieses Buches die Frage zu beantworten sein, ob der Mensch wirklich die „Krone der Schöpfung“ darstellt – wie es schon der Philosoph Aristoteles (*384 v. Chr.; †322 v. Chr.), der als Schüler von Platon zu den einflussreichsten Philosophen der Geschichte gehört, gemeint hat und wie es im 1. Buch Moses der Bibel heißt. Auf diesen Gedanken aufbauend hat sich auch mein Urahne Johannes (Giovanni) Pico, Conte della Mirandola (*24.02.1463; †17.11.1494), nach seinen juristischen und theologisch-philosophischen Studien in Zeiten der humanistischen Renaissance die Frage gestellt: „Warum ist das glücklichste und aller bewunderungswürdigste Lebewesen der Mensch?“. Zur Beantwortung dieser Frage hat er in seiner Schrift „Über die Würde des Menschen“ („De hominis dignitate“) erstmals den Begriff der „Würde“ zu definieren versucht: In seinen Ideen und in seinem respektvollen Umgang mit allen Religionen und Philosophien ist ein Ursprung des modernen Gedankens der Toleranz zu erkennen. Eines müssen wir aber leider feststellen: Obwohl die Würde des Menschen gemäß Artikel 1 unseres Grundgesetzes als Grundrecht unantastbar ist, sind wir Menschen nicht bereit, willens oder fähig, aus den bitteren Erfahrungen der wechselvollen Geschichte die notwendigen Folgerungen herzuleiten. Als Optimist hoffe ich, dass Mahatma Gandhi (*1869; †1948) nicht Recht hatte, als er gesagt hat: „Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt.“ Immerhin hat er mich aber inspiriert zu meinen 10 Phantasien für eine bessere Welt.

Als Quellen habe ich alle mir zur Verfügung stehenden Publikationen und Medien von „Bibel“ über „Google“ bis „Wikipedia“ verwendet, wobei ich allerdings – ich bitte um Verständnis – aus Platzgründen nur die wichtigsten Fundstellen habe zitieren können.

Nun wünsche ich Euch genauso viel Freude und Erkenntnisgewinn bei der Lektüre, wie mir das Schreiben bereitet hat. Ich verspreche Euch: Es lohnt sich! Schon jetzt freue ich mich auf alle Kommentare und Anregungen an meine Email-Adresse: „gerhard@picot.de“; meine sonstigen Daten finden sich unter „picot.de“.

Mit besten Grüßen verbleibe ich

Gerhard Picot

Inhaltsübersicht

DIE WELTGESCHICHTE ALLES vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen ISBN 978-3-00-056744-5

  1. Speed-Dating – Die Weltgeschichte vom Urknall bis zur heutigen Welt in Unordnung im Zeitraffer - 12
  2. Das größte „Weltwunder“: Die Entstehung und Evolution unseres Universums mit Milliarden Galaxien durch einen „Urknall“ (seit 13,82 Mrd. Jahren) - 54
  3. Die Entstehung unseres Sonnensystems und der Erde am Rand eines Seitenarms unserer Milchstraße bzw. Galaxis in einer „sehr guten Wohnlage“ (vor 4,6 Mrd. Jahren) - 242
  4. Die Entstehung der Erde im Zeitalter des sichtbaren Lebens (seit 541 Mio. Jahren) - 709
  5. Die Entstehung der Menschheit von Altsteinzeit bis Eisenzeit und die „Out-of-Africa“-Theorie (vor 2,8 Mio. Jahren – 700 v. Chr.) - 843
  6. Die frühen Hochkulturen und die Überführung der Urgeschichte in die Weltgeschichte (7000 – 200 v. Chr) - 968
  7. Die Entstehung der großen Weltreligionen (7000 v. Chr. – 632) - 1155
  8. Das griechische Altertum und das antike Griechenland (1300 – 146 v. Chr.) - 1406
  9. Assyrien, das erste iranische Meder-Reich, Babylonien und das persische Achämenidenreich als erste Großreiche der Geschichte (728 – 280 v. Chr.) - 1487
  10. Die Entstehung der Kelten (Gallier), Germanen und Römer aus einem gemeinsamen „Grundvolk“ - 1520
  11. Das Römische Reich (1200 v. Chr. – 476) - 1575
  12. Das Reich der Seleukiden und der Parther als Rivalen Roms (250 v. Chr. – 600) - 2015
  13. Das Reich der neupersischen Sassaniden als einziger gleichrangiger und schließlich tödlicher Konkurrent Roms (224 – 651) - 2024
  14. Die Völkerwanderung in Europa und der Zerfall der Westhälfte des Römischen Reiches in 3 politische Gebilde: Das Oströmisch-Byzantinische Reich, die Kalifate der muslimischen Araber sowie das Frankenreich (400 – 800) - 2028
  15. Das Ende der Antike und der Beginn der Neuzeit im Früh-, Hoch- und Spätmittelalter (568 – 1500) - 2142
  16. Die Geburt Europas im Mittelalter und seine 6 Entwicklungsstufen - 2178
  17. Das 15. Jh.: Die Bruchstelle zwischen dem Spät-Mittelalter und der Neuzeit, das neue Weltbild des Humanismus und der Beginn der Renaissance (1401 – 1500) - 2958
  18. Die Renaissance als europäische Kulturepoche in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert - 3187
  19. Das 16. Jh.: Das Ende des Mittelalters und die „Frühe Neuzeit“ in Europa: Renaissance, Reformation und Buchdruck (1501 – 1600) - 3244
  20. Das 17. Jh.: Die Kriegskatastrophen, das Ende der mittelalterlichen Feudalordnung, die Nationalstaaten, die deutsche Kleinstaaterei und die Türken vor Wien (1601 – 1700) - 3622
  21. Das 18. Jh.: Die Aufklärung, die Moderne in Europa, die Französische Revolution und die Machtergreifung Napoleons (1701 – 1800) - 3886
  22. Das 19. Jh.: Das Ende des Zeitalters der Revolutionen, das Zeitalter des Kapitals und des Imperialismus (1801 – 1862) - 4275
  23. Die Gründung des Deutschen Bundes als Staatenbund auf dem Wiener Kongress (08.06.1815 – 1866) - 4495
  24. Die Gründung des Norddeutschen Bundes als Bundesstaat anstelle des aufgelösten Deutschen Staatenbundes unter preußischer Vorherrschaft (01.07.1867) - 5119
  25. Die Kaiser der Hohenzollern im Heiligen Römischen Reich und Deutschen Kaiserreich (18.01.1871 – 1918) - 5151
  26. Das 20. Jh. - 5378
  27. Der Erste Weltkrieg (28.07.1914 – 11.11.1918) - 5487
  28. Das Ende des Kaiserreiches und die deutsche Weimarer Republik bis zur Ernennung Hitlers zum Reichskanzler (09.11.1918 – 30.01.1933) - 5967
  29. Das „Dritte Reich“, die nationalsozialistische Diktatur und der Zweite Weltkrieg (1933 – 1945) - 6209
  30. Der Zweite Weltkrieg (01.09.1939 – 08.05.1945) - 6298
  31. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer (08.05.1945 – 09.11.1989) - 7046
  32. Der Fall der Berliner Mauer und die glückliche Übergangsphase (09.11.1989 – 27.02.2014) - 7619
  33. Das 21. Jh.: Seine ersten 19 Jahre (01.01.2001 – 31.12.2019) - 7754
  34. Die Verknüpfung der Geschichte mit den Brennpunkten der aktuellen Weltpolitik in unserer heutigen aus den Fugen (01.01.2020) - 9302
  35. Die Brennpunkte unserer heutigen Welt aus den Fugen (Stand: 01.01.2020) - 9377
  36. Die Würde des Menschen und meine 10 Phantasien für eine bessere Welt - 10115
  37. Inhaltsverzeichnis mit Kalendarium - 10203
  38. Stichwortregister - 10497
  39. Herausgeber und Verfasser - 10578

Herausgeber und Verfasser

Prof. Dr. Gerhard Picot

Prof. Dr. Gerhard Picot ist seit 2004 Senior-Partner der PICOT Rechtsanwaltskanzlei. Bis dahin war er seit 1979 Partner der internationalen Anwaltssozietät Freshfields. Eine Expertenjury der WirtschaftsWoche und das Handelsblatt haben ihn mehrfach als einen der renommiertesten deutschen Anwälte im Fachgebiet Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions – M&A) sowie Familien- und Mittelstandsunternehmen ausgezeichnet.

Zugleich war und ist er Vorsitzender bzw. Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte und Beiräte. Parallel dazu war er von 1998 bis 2003 Honorarprofessor an der Privaten Universität Witten-Herdecke und von 2004 bis 2009 an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden, wo er auch einen „Excellence Award Teaching“ erhielt. Prof. Picot ist Herausgeber und Autor einer Vielzahl wirtschaftsrechtlicher und wirtschafts­wissenschaftlicher Publikationen. Seine Freizeit widmet er dem Sport, der Musik und Literatur; vor allem aber der Philosophie, d.h. dem Streben nach Erkenntnis des Universums, der Geheimnisse der Erde und der Natur sowie der Stellung des Menschen in der Welt, und als Hobby-Historiker seinem Faible, der Welt- und Rechtsgeschichte.

0172 – 25 22 44 0
gerhard@picot.de
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1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“.

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Prof. Dr. Gerhard Picot
Virchowstr. 1
80805 München-Schwabing

Telefon: 0172 - 2522 440
E-Mail: gerhard@picot.de

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, haben Sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen Sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO).

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn Sie widersprechen, werden Ihre personenbezogenen Daten anschließend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Widerspruch gegen Werbe-E-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

3. Datenerfassung auf unserer Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und/oder auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen haben.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Quelle: eRecht24