D I E W E L T G E S C H I C H T E im Speed Dating

Alles vom Urknall bis zur heutigen Welt im Umbruch – Maximales Wissen mit minimalem Aufwand –

Erscheinungsdatum: 31.12.2021

Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen und wie die Fische zu schwimmen. Aber wir haben die einfache Kunst nicht erlernt, als Brüder zu leben. Martin Luther King jr.

Die Weltgeschichte

Alles vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen

Liebe Leserin, lieber Leser,

geht es Ihnen und Euch auch so, wie mir? Täglich werden wir von aktuellen Nachrichten und historischen Rückblicken vom Urknall und dem Ur-Anfang unseres Universums bis zur heutigen im Umbruch befindlichen Welt überflutet. Vielfach ist es dann nicht leicht, die Geschehnisse wie die kleinen Teile eines rätselhaften und verwirrenden Puzzles in das komplexe Mosaik der Zeitabläufe und des Wissens einzuordnen und in ihrer Tiefe zu verstehen. Denn auch ein Puzzle verstehen wir ja erst allmählich, je mehr wir die einzelnen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Mein Ziel ist es deshalb, dem Leser mit diesem Handbuch der Weltgeschichte eine kluge Orientierungshilfe zur Einordnung der Ereignisse in die unendliche Geschichte unseres Universums zu geben.

Dieses Buch wendet sich daher – auch als Nachschlagewerk und Ebook – an alle Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Interessierte, die sich einen leicht zugänglichen, chronologisch geordneten und fundierten Ein- und Überblick in und über die spannende Geschichte des Universums, der Welt und der Menschheit sowie über die aktuellen Brennpunkte unserer Zeit verschaffen möchten. Ganz nach dem Motto: „Maximales Wissen mit minimalem Aufwand“ unternimmt diese Weltgeschichte im „Speed Dating“ einen chronologischen Streifzug durch die wichtigsten Etappen der Geschichte. Durch die Betrachtung im Zeitraffer werden auch Ereignisse und Sinnzusammenhänge in längeren Zeitabschnitten sichtbar, die bei detaillierten Darstellungen nicht oder nur schwerer wahrnehmbar sind.

Weltgeschichte im Speed Dating: Die Weltgeschichte im Zeitraffer

Maximales Wissen mit minimalem Aufwand

Gewiss besteht an Lexika und Enzyklopädien zur Weltgeschichte kein Mangel. Hinzu kommen unzählige Bücher, von denen viele auf ihre Weise sehr gut sind und die Geschichte jeweils aus einem besonderen Blickwinkel betrachten. Dies gilt zum Beispiel für „Eine kurze Geschichte der Zeit“, in der der hervorragende Physiker Stephen Hawking seine Suche nach der Weltformel in der Physik und Kosmologie dargestellt hat, für „Eine kurze Geschichte der Menschheit“, in der der renommierte Historiker Yuval Noah Harari erklärt hat, wie unsere Spezies die Erde hat erobern können, und für „Eine kurze Geschichte von fast allem“, in der der Journalist Bill Bryson beschrieben hat, wie die Erde, das Weltall und alles andere entstanden sind. Im Gegensatz zu diesen Büchern möchte ich die vollständige „Universalgeschichte“ – schlicht chronologisch – wie Perlen an einer schier endlos langen Schnur in der zeitlichen Reihenfolge übersichtlich, anspruchsvoll und doch kurzweilig nachverfolgen. Im Grunde geht es mir ähnlich wie Stephen Hawking – aber natürlich viel bescheidener – um das Verständnis des Universums vom Urknall bis zu unserer heutigen, im Umbruch befindlichen Welt. Dabei wird sich zeigen, dass die Geschichte mehr ist, als eine lose, zufällige Aufeinanderfolge von Ereignissen. Denn Alles in der Geschichte hat seine Vorgeschichte, und bei Manchem ist erst sehr viel später verständlich, was es bedeutet und ausgelöst hat.

DIE „UNIVERSALGESCHICHTE“

AUCH ALS CHRONOLOGISCHES NACHSCHLAGEWERK

Die Faszination der Geschichte als Grundlage unserer gesamten Bildung und Erfahrung sowie die jüngsten Ereignisse und die Sorge um den Verlust unseres „abendländischen“ Wertesystems haben mich dazu inspiriert, diese Weltgeschichte zu schreiben. Sicherlich ist es ambitioniert, vielleicht sogar anmaßend, die abenteuerlich lange Reise durch unsere gesamte Historie in einer einzigen „Weltgeschichte“ zusammenfassen zu wollen. Denn die Evolution unseres Universums währt nun bereits seit 13,82 Mrd. Jahren, als durch das physikalische Ereignis des „Urknalls“ Materie, Energie, Raum und Zeit entstanden sind. Rund 300.000 Jahre später entwickelten sich durch die Verbindung von Materie und Energie komplexere Strukturen in Form von Atomen, die sich zu Molekülen zusammenschlossen. Zugleich dehnte und dehnt sich das Universum immer schneller aus. Dabei beherbergt es unvorstellbare mehr als 1.000 Milliarden in Galaxiehaufen angeordnete Galaxien, wie unsere „Milchstraße“, mit ihren jeweils bis zu Hunderten von Milliarden Sternen. Insgesamt gibt es also unvorstellbare 1.000 Trilliarden Sternen – eine 1.000 gefolgt von 21 Nullen. Seit 4,6 Mrd. Jahren formten sich dann unser Sonnensystem und – als einer der unzähligen Planeten – unsere „habitable“, d.h. bewohnbare Erde. Vor 3,8 Mrd. Jahren begannen irdische Moleküle, sich zu besonders großen und komplexen Strukturen von biologischen Organismen zu verbinden und seit 541 Mio. Jahren erschien das „sichtbare Leben“.

Erst vor 15 Mio. Jahren kam es vor der eigentlichen Menschwerdung zunächst zur Abspaltung der sog. Menschenartigen in die Menschenaffen sowie die Gorillas und Schimpansen. Die Evolution des Menschen begann sodann vor 7 bis 5 Mio. Jahren – sozusagen im jüngsten Wimpernschlag der Geschichte – mit der Auseinanderentwicklung der Menschenaffen (Hominidae oder Hominiden) und der Menschen: Die Menschenaffen sind eine Familie der Primaten; zu ihren ältesten bekannten Arten gehörte vor 4 Mio. Jahren der Ardipithecus als sog. menschenartiger Hominide. Mit den Menschen entstand nun die eigene Untergruppe der Hominini. Heute wissen wir, dass die Menschen und die heutigen Affen irgendwo im Stammbaum der Evolution gemeinsame Vorfahren gehabt haben müssen. So war der Australopithecus vor 4,2 bis 2 Mio Jahren der erste „Vormensch“, der aber noch mehr Affe als Mensch war; gefunden wurde er nahe dem südafrikanischen Johannesburg in einer Sterkfontein-Höhle, die 1999 von der UNESCO als „Wiege der Menschheit zum Weltnaturerbe erhoben wurde. Aus zahlreichen Funden wußten die Forscher, dass sich irgendwann vor etwa 3 bis 2,5 Mio. Jahren Übergangsformen zwischen den Australopithecinen und den Frühmenschen zur Gattung Homo weiterentwickelt haben mussten, allerdings fehlte ihnen lange Zeit dieses „Bindeglied“. Anders als Hunderttausende Jahre davor und danach war die wichtigste Zeit der menschlichen Evolution und Menschwerdung gleichzeitig die dunkelste Blackbox. 2013 wurden die Wissenschaftler dann für ihre Jahrzehnte-lange Suche im Nordosten Äthiopiens mit dem dort gefundenen „Vor- oder Frühmenschen aus Ledi-Geraru“ belohnt. Mit seinem Alter von 2,8 Mio. Jahren war er das älteste je gefundene Mitglied unserer eigenen Spezies „Mensch“. Mit ihm als dem ältesten Mitglied der Gattung „Homo“ und dem sog. „Homo habilis“ hat also die eigentliche „Menschwerdung“, d.h. die sog. „Ur-Menschheitsgeschichte“ begonnen.

In der folgenden Altsteinzeit entstanden vor rund 2,6 Mio. Jahren immer neue Spezies mit wachsenden Gehirnen und neuen Fähigkeiten. Wie bei Dmanisi in Georgien ausgegrabene Fossilien mit einem Alter von 1,85 Mio. Jahren zeigen, haben sich schon damals hominine Wesen gemäß der Theorie „Out-of-Africa I“ außerhalb Afrikas ausgebreitet. Unterdessen lebte vor 1,8 Mio. bis 300.000 Jahren in Ostafrika u.a. der „Homo erectus“ als die wohl erste hominine Art, die wie ein moderner Mensch laufen konnte, das Feuer benutzte und das Jagen als ein wesentliches Element zur Sicherung ihrer Nahrungsversorgung einsetzte. Aus diesem „Homo erectus“ entwickelte sich vermutlich vor rund 550.000 Jahren der „Homo neanderthalensis“ (Neandertaler) in Europa und Westasien und vor 300.000 Jahren in Ostafrika der „archaische Homo sapiens“. Zunächst war der archaische Homo sapiens immer noch ein unbedeutendes Lebewesen in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents, das sich den Planeten mit mindestens 5 weiteren menschlichen Spezies teilte. Mit seinen Sensoren, wie den Augen und den Ohren, nahm er aber immer komplexere Informationen wahr. Diese konnte er sich zunutze machen und ein Verständnis für das Universum und seine Umwelt entwickeln sowie herausfinden, was in bestimmten Situationen zu tun war.

Vor etwa 150.000 Jahren begann der inzwischen gereifte Homo sapiens bzw. „vernunftbegabte Mensch“ allmählich, mit den von seinen Vorfahren erworbenen Fähigkeiten auf seine Umwelt Einfluss zu nehmen. Allerdings litt Ostafrika vor 135.000 bis 90.000 Jahren unter extremen Trockenperioden. Vor rund 73.880 Jahren fand im Norden der indonesischen Insel Sumatra ein gewaltiger Ausbruch des Supervulkans Toba statt. Gemäß der sog. Toba-Katastrophentheorie wurde infolge der massiven Eruption (Kategorie 8 auf dem Vulkanexplosivitätsindex) die damalige menschliche Population auf der Erde stark reduziert und die Ausbreitung des Menschen stark beeinflusst. Zum Zeitpunkt der Toba-Eruption existierten in Afrika der Homo sapiens, in Europa die Neandertaler und in Asien Homo erectus und Homo floresiensis. Gemäß der Toba-Katastrophentheorie führte die Explosion zu einer Verkleinerung der damals in Afrika lebenden Homo sapiens-Population auf wenige tausend Individuen. Ausgehend von der kleinen afrikanischen Population des Homo sapiens sollen danach Asien und Europa besiedelt worden sein. Die in Asien und Europa zuvor bereits ansässigen Arten der Gattung Homo sind daraufhin binnen weniger tausend Jahre ausgestorben. Diese Theorie liefert damit auch eine ökologische Erklärung für die durch zahlreiche Fossilfunde gut abgesicherte Out-of-Africa-Theorie. In der Folgezeit führte das extreme Klima zur Aufteilung der Menschen in kleine, voneinander isoliert lebende Gruppen und die Zahl der Menschen sank fast bis zu ihrer Auslöschung auf nur noch 2.000 Menschen, während 2020 bereits fast 8 Mrd. Menschen die Erde bevölkern.

In der sog. kognitiven Revolution begannen die Menschen dann vor gut 70.000 Jahren, komplexere Strukturen und Kulturen aufzubauen. Zudem schlossen sich zu jener Zeit Gruppen des Homo sapiens auf dem afrikanischen Kontinent zusammen und wurden Teil einer integrierten panafrikanischen Bevölkerung. Archäologische Befunde und die Genlinien belegen, dass Menschen nach der Theorie des „Out-of-Africa II“ bis vor 55.000 Jahren von Afrika aus entlang der Küsten zunächst auf den Sinai, die Arabische Halbinsel und in den Nahen Osten wanderten. Dass der Homo sapiens den Weg aus Afrika herausfand und sich dann weiter ausbreiten konnte, hing entscheidend damit zusammen, dass vor 60.000 Jahren in den Eiskappen der Pole viel Meerwasser gebunden war und der Meeresspiegel tiefer lag, sodass viele Meerengen von heute damals Landzungen waren. Die Menschen konnten daher recht trockenen Fußes die anderen Kontinente erreichen. Danach zogen sie dann weiter in Richtung Norden und Osten bis hin nach Asien und Australien sowie nach Nord- und Südamerika. Seit rund 40.000 Jahren bevölkerte der Homo sapiens schließlich auch Europa. Dabei traf er in Europa auch auf den Neandertaler, seinen Vetter der Evolution, den Denisova-Menschen sowie auf andere entfernte Verwandte. Viele Jahre lang existierten die Menschenarten nebeneinander und zeugten sogar gemeinsame Nachkommen, bis der Neandertaler auf rätselhafte Weise verschwand. Der Homo sapiens erwies sich dabei als einzigartiges Universallebewesen, das in der Lage war, sich in fast allen Ökosystemen und selbst unter harschen, lebensfeindlichen Bedingungen zu behaupten: Ob im ewigen Eis des Nordens, in den tropischen Regenwäldern rund um den Äquator, ob in der Sahara oder im australischen Outback, im Hochland der Anden und im Himalaya oder auf den südpazifischen Inseln. Die Evolution, die inzwischen unzählige Spezies getestet hatte, befand nun einzig und allein den Homo sapiens für überlebenswürdig bzw. -fähig.

In der Jungsteinzeit (Neolithikum) vor 12.000 Jahren beschleunigte die landwirtschaftliche bzw. neolithische Revolution die menschliche Geschichte, als die Menschen ihre Lebensweise als reine Jäger und Sammler aufgaben, sesshaft wurden und mit Ackerbau, Viehzucht und Vorratswirtschaft begannen. Sodann kam es ab 800 Jahren v. Chr. zu Vereinigungen der Menschen, indem diese immer komplexere gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen, Kulturen und Religionen entwickelten.

Abgeschlossen wurde diese Entwicklung ab dem Jahr 1.500 n. Chr. durch die wissenschaftliche Revolution, in denen die Menschen aufgrund der besonderen Beschaffenheit ihrer Gehirne immer größere Entdeckungen und wissenschaftliche Leistungen vollbrachten.

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts durchlebt unsere Welt ohne Zweifel einen extremen Wandel, seitdem der Einfluss der Menschen auf die Erde exponentiell wächst und sehr langlebige Spuren hinterlässt. Der 35. Internationale Geologische Kongress beschloss daher im Mai 2019, dieses „Menschenzeitalter“ als offizielle Epoche in die Menschheitsgeschichte einzuordnen: Deshalb will sie bis 2021 einen Entwurf für die Einführung des „Anthropozäns“ als Bezeichnung für ein neues Erdzeitalter, einschließlich eines geologischen Startpunktes bzw. „Golden Spikes“ („Goldener Punkt“) bei der International Commission on Stratigraphy einzureichen. Allerdings gibt es noch eine erhebliche Skepsis gegenüber der „Einrichtung“ eines solchen neuen geochronologischen Erdzeitalters, weil das aktuelle Holozän bisher erst 12.000 Jahre dauert – für ein Erdzeitalter ein nach geologischen Maßstäben extrem kurzer Zeitraum.

Das diffuse Gefühl der allumfassenden „Disruption“ – von vielen als Anpassungsstress wahrgenommen – zieht Rufe nach einfachen Lösungen nach sich. Oft sind es Forderungen nach einem ordnenden Staat, der alles regeln und den Einzelnen schützen soll. Doch wenn sich schon der Begriff „Transformation“ einer klaren Definition entzieht, so erweisen sich simple Antworten umso mehr als Irrweg. Gefragt ist vor allem das kreative Potenzial von Unternehmen und Individuen – und die Verantwortung der gesamten Gesellschaft. Daher befürchten mehr als die Hälfte der Befragten einer aktuellen Umfrage der R+V-Versicherung, dem sog. „Angstindex“, dass der deutsche Staat durch die Zuwanderung von Flüchtlingen und Asylanten überfordert sein könnte. Ihre zweitgrößte Angst ist es, dass die Migration den sozialen Frieden gefährden könnte. Die Sorge, keinen bezahlbaren Wohnraum zu finden, nahm Platz 6 der Rangliste ein, während der Klimawandel, der Klimaschutz und die Umweltfragen trotz der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) und der großen medialen Aufmerksamkeit nur auf dem abgeschlagenen Platz 11 landeten.

Der am 14.03.2018 im Alter von 76 Jahren verstorbene britische Astrophysiker Stephen Hawking (s. Kap. 2.1.2, S. 44), der aufgrund seiner schweren Erkrankung selbst von moderner Technik abhängig war, hat seine Mitmenschen im Januar 2016 in einer BBC-Vortragsreihe vor den tödlichen Folgen des Fortschrittes im Anthropozän und vor der Selbstausrottung der Menschheit durch einen selbst verschuldeten Untergang gewarnt. Im Mai 2017 äußerte Hawking seine Überzeugung, dass die Erde nur noch 100 Jahre lang bewohnbar sei und wir Menschen uns schon sehr bald eine neue Heimat im All suchen und auf andere Planeten umsiedeln müssten. Auch in dem erst nach seinem Tod erschienenen letzten Buch „Kurze Antworten auf große Fragen“ (Klett Cotta Verlag – Original: „Brief Answers To The Big Questions“) hat er die Menschheit in vielfacher Hinsicht in ihrem Fortbestand als gefährdet angesehen: Hierfür nannte er als mögliche Gründe neben dem Einschlag eines großen Asteroiden gentechnisch veränderte Viren, Atomkriege und die globale Erwärmung, das rasante Wachstum der Weltbevölkerung, das Auftreten von Pandemien und den globalen Klimawandel. – So ganz abwegig scheint die Ansicht von Stephen Hawking nicht zu sein. Denn am 24.01.2020 ist auch die symbolische sog. Weltuntergangsuhr (englisch doomsday clock, eigentlich „Uhr des Jüngsten Gerichts“) der Zeitschrift „Bulletin of the Atomic Scientists“ („Berichtsblatt der Atomwissenschaftler“) in Abhängigkeit von der Weltlage auf nur noch 100 Sekunden vor Mitternacht umgestellt worden. Die Uhr spielt auf die Metapher an, es sei fünf Minuten vor zwölf, wenn ein äußerst nachteiliges Ereignis unmittelbar droht. Sie soll der Öffentlichkeit verdeutlichen, wie groß das derzeitige Risiko einer globalen Katastrophe, insbesondere aufgrund eines Atomkrieges oder einer Klimakatastrophe, ist. Die Entscheidungen trifft der BAS-Aufsichtsrat gemeinsam mit einem Sponsorenrat, in dem zurzeit (2019) immerhin 17 Nobelpreisträger vertreten sind.

Und in der Tat haben die explodierende Weltbevölkerung, die rasante technologische Entwicklung sowie die damit einhergehende weltweite digitale Vernetzung die Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt mehr verändert, als in den 150.000 Jahren zuvor – bis hin zu unserer heutigen aus den Fugen geraten(d)en Welt. Kaum vorstellbar ist, dass die Zahl der Menschen bis vor 75.000 Jahren bis zu ihrer Auslöschung auf nur noch 2.000 Menschen gesunken war, und von der UNO zur Zeitenwende auf bereits 300 Mio. geschätzt wird. Dabei soll das Römische Reich 57 Mio. und das Chinesische Reich 75 Mio. Menschen gezählt haben. Vor 1000 Jahren lebten 250 bis 350 Millionen Menschen, die UNO nimmt 310 Mio. an. Nach diesem Stillstand der Bevölkerungsentwicklung im ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung begann das Wachstum im Hochmittelalter erneut, erlitt im Spätmittelalter jedoch Einbrüche durch Pest, Pocken und andere Seuchen. Vor 500 Jahren betrug die Weltbevölkerung rund 500 Mio. undi m Laufe des 16. Jh.s soll die amerikanische Bevölkerung (Indianer) durch eingeschleppte Seuchen von etwa 50 Mio. auf nur noch 5 Mio. zurückgegangen sein, während in Europa und Asien die Bevölkerung weiter zunahm. Nach dem Jahr 1700 setzte ein rapides Bevölkerungswachstum ein. Erstmals in der Menschheitsgeschichte lag die Verdopplungszeit im Bereich von Jahrhunderten und schließlich sogar von Jahrzehnten. So überschritt die Weltbevölkerung um das Jahr 1800 die Anzahl von 1 Mrd. Menschen. In einer Bevölkerungsexplosion hat sich die Weltbevölkerung innerhalb des 20. Jh.s etwa verdreieinhalbfacht und überschritt am 31.10.2011 die 7-Mrd.-Menschen-Marke. Der überwiegende Anteil des Bevölkerungswachstums findet derzeit in den weniger entwickelten und ärmeren Staaten der Welt statt; in einigen höher entwickelten Ländern – insbesondere den meisten ehemaligen Ostblock-Staaten – nimmt die Bevölkerung dagegen ab. Im Mai 2020 waren es dann rund 8 Mrd. Menschen. Der Weltbevölkerungsbericht der Vereinten Nationen prognostiziert für das Jahr 2050 bereits etwa 9,7 Mrd. Menschen sowie für 2100 gar 10,9 Mrd. Menschen, die alle mit Lebensmitteln versorgt werden wollen und möglichst „menschenwürdig“ leben möchten.

– Überraschender Weise prognostizierten dagegen Wissenschaftler vom Institute for Health Metrics and Evaluation an der University of Washington im Juli 2020, dass die Weltbevölkerung um das Jahr 2064 herum ein Maximum von 9,7 Mrd. Menschen erreichen wird. Danach soll dann die Zahl der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 auf „nur“ rund 8,8 Mrd. Menschen schrumpfen. Das wären etwa 3 Mrd. Menschen weniger, als von den Vereinten Nationen 2019 vorausgesagt. Sollten sich diese Zahlen realisieren, so ergäbe sich daraus im 21. Jh. eine Revolution in der Geschichte der menschlichen Zivilisation. Denn in 23 Ländern, insbesondere in Europa und Asien, würden die Populationen im Vergleich zu heute um mehr als die Hälfte schrumpfen. Dagegen würden Afrika und die arabische Welt unsere Zukunft prägen, während Europa und Asien an Einfluss verlieren. Ende des Jahrhunderts würden die Menschen dann in einer multipolare Welt erleben, in der Indien, Nigeria, China und die USA die dominanten Kräfte wären.

Aber auch die Epidemien und Pandemien nehmen – wie von Stephen Hawking befürchtet –beängstigende Ausmaße an. Nachdem bereits in früheren Zeiten Massen von Menschen durch Pest etc. hingerafft worden sind, können heutzutage nach Ansicht der Experten jederzeit neue Epidemien auftreten. Dabei werden sich neue Krankheitserreger in unserer globalisierten Welt wahrscheinlich schneller zu Pandemien verbreiten, als in früheren Zeiten. In diesem Jahrhundert wurden diese bereits in einer zunehmend raschen Aufeinanderfolge verursacht durch das SARS-Virus (2002 und 2003), das H1N1-2009-Virus der Schweinegrippe (2009), den EHEC-Keimträger (2011), die EBOLA-Fieber-Epidemie (2014–2016) und das neuartige, weltweit grassierende und dem SARS-Virus ähnliche Coronavirus COVID-19 (2019/2020). Und was wird erst geschehen, wenn die schmelzenden Permafrost-Böden uralte Viren freisetzen!

Noch schlimmer als dies: In diesem Jahrhundert wird sich zeigen, ob der Mensch in der Lage war, die wohl letztmalige Chance der Abwendung der Umwelt- und Klimakatastrophe gemäß der u.a. im Dezember 2015 in Paris stattgefundenen UN-Klimakonferenz wirkungsvoll zu nutzen. Denn mit der Klimaerwärmung droht der Menschheit eine apokalyptische Katastrophe: Unsere Erde ist der bislang einzig bekannte Planet, der sich in einer für uns Menschen „habitablen“, d.h. bewohnbaren Zone des Universums befindet, und unsere Zivilisation funktioniert nur bei einer bestimmten „Betriebstemperatur“. Trotzdem sind wir gerade dabei, diese Temperatur dramatisch und Menschheits-vernichtend zu verändern. Die am 05.05.2020 veröffentlichte Studie eines internationalen Teams von Klimaforschern unterschiedlicher Disziplinen der Universität Wageningen in den Niederlanden und von der Universiät Nanjing in China hat hierzu ein sehr düsteres Bild gezeichnet. Zwar weiß heute niemand, wie die Welt im Jahr 2070 aussehen wird. Aber anhand von Daten aus Vergangenheit und Gegenwart konnten die Wissenschaftler komplexe Modellrechnungen erstellen – deren Ergebnisse davon abhängen, wie die Menschheit sich in den kommenden Jahrzehnten entscheidet und verhält. Sie verwendeten dazu das worst-case-Szenario des Weltklimarates IPCC, in dem davon ausgegangen wird, dass kein besserer Klimaschutz betrieben wird und sich der jährliche Ausstoß an Treibhausgasen weltweit weiter so zunimmt, wie in den vergangenen Jahrzehnten. Die Modellrechnungen ergaben die alarmierenden Werte, dass sich Gebiete mit einer Jahresdurchschnitts-Temperatur von mehr als 29 Grad Celsius von jetzt 0,8 % der weltweiten Landfläche (vor allem in der Sahara) bis 2070 auf 19 % ausdehnen werden. Damit würden rund 3,5 Mrd. Menschen außerhalb der klimatischen und ökologischen Nische leben, an die sich die Menschen seit mindestens 6.000 Jahren angepasst haben. Sie müssten z.B. in Südamerika, Afrika, Indien, Südostasien und Nordaustralien unter der erhebliche Hitze von durchschnittlich 29 Grad leiden. Nur, wenn die Klimaziele eingehalten würden, die sich die meisten Länder bereits gegeben haben, könnte diese Situation verhindert oder zumindest verbessert werden. Die Ergebnisse der Studie sind ein Appell an die Weltgemeinschaft, den CO2-Ausstoß unverzüglich und rasch zu senken. Darüber hinaus könnte der Meeresspiegel bis 2100 um mehr als 1 Meter ansteigen, wenn die Menschheit weiterhin so viel Treibhausgas wie bislang produziert. Das ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 100 internationalen Meeresspiegel-Experten, die im Mai 2020 von Wissenschaftlern der Nanyang Technological University in Singapur veröffentlicht wurde. Was die Menschheit heute innerhalb weniger Jahrzehnte tut, bestimmt den Meeresspiegelanstieg für viele Jahrhunderte. Für das Szenario eines unverminderten Ausstoßes und einer durchschnittlichen Klimaerwärmung von 4,5 Grad Celsius sagen die Experten einen Anstieg des Meeresspiegels zwischen 0,6 und 1,3 Metern voraus. Bis 2300 könnte der Meeresspiegel demnach sogar zwischen 1,7 und 5,6 Metern ansteigen. Selbst bei einer schwächeren Erwärmung von 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau sagen die Experten immer noch einen steigenden Meeresspiegel von durchschnittlich etwa 0,5 Metern bis 2100 voraus. All diese Veränderungen würden zwar weniger schnell ablaufen, als z.B. bei der aktuellen Corona-Pandemie. Im Gegensatz zu dieser könnte die Menschheit aber nicht einmal in einer absehbaren Zeit auf eine Erleichterung hoffen.

Jährlich wird von dem Global Footprint Network für einzelne Länder sowie für den ganzen Planeten Erdüberlastungstag (sog. „Earth Overshoot Day“) errechnet. Am globalen Erdüberlastungstag hat die Weltbevölkerung alle natürlichen und nachhaltig nutzbaren Ressourcen verbraucht, die unser Planet im Laufe eines Jahres erzeugen kann. Ab diesem Tag beanspruchen wir für das übrige Jahr mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rein rechnerisch zur Verfügung stehen. In immer schnellerem Tempo treibt die Menscheit Raubbau an den globalen Ressourcen und lebt über ihre Verhältnisse: Im Jahr 2019 galt dies bereits ab dem 29. Juli, während die Weltbevölkerung im Jahr 2020 corona-bedingt „erst“ ab dem 22. August auf Pump zu Lasten der folgenden Generationen lebt. Rechnerisch beansprucht die Weltbevölkerung mittlerweile Ressourcen von 1,75 Erden – ganz so, als hätten wir eine 2. Erde „in Reserve“. Auch Deutschland benötigt aktuell etwa das Doppelte seiner verfügbaren Biokapazität. Die Dekarbonisierung mit einem niedrigeren Umsatz von Kohlenstoff, die erneuerbaren Energien, wie die Windkraft, oder gar völlig neuartige Energien sollen es nun richten. Aber die Weltgemeinschaft reagiert momentan noch viel zu gelassen und langsam, um dieses Problem zu bewältigen.

Erstaunlicherweise läßt aber auch die Gefahr eines atomaren Weltunterganges die Deutschen derzeit weitgehend kalt, obwohl sich viele von uns noch an die vehementen Anti-Atomproteste der 1980er Jahre erinnern werden. Dabei zeigt das jährliche „Konfliktbarometer“ des renommierten Heidelberger Institutes für Internationale Konfliktforschung (HIIK) inzwischen die Alarmstufe „Rot“: Zur Zeit gibt es weltweit 374 Konflikte, von denen 214 als heftige Konflikte sowie 25 als „begrenzte“ Kriege und 16 als „unbegrenzte“ (richtige) Kriege einzuordnen sind (Stand: 2018). Kurzum: Die Welt ist aus den Fugen! Selbst die „Ordnung“ zur Zeit des Kalten Krieges von 1947 bis 1989, als sich die Westmächte unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika und der sog. Ostblock unter Führung der Sowjetunion mit allen Mitteln gegenseitig in Schach hielten, ist lange dahin, ohne dass sich eine neue Ordnung gebildet hätte. Stattdessen hat sich inzwischen China als weitere Weltmacht etabliert und schickt sich an, mit seiner Macht- und Expansionspolitik eine globale Großmacht zu werden. Während die USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und die Volksrepublik China „offizielle“ Atommächte sind, gelten Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea sowie vermutlich der Iran und Saudi-Arabien als „faktische“ Atommächte. Weltweit geben die Staaten fast 2 Billionen US-Dollar für das Militär aus.

Angesichts dieser „Weltlage“ sollten wir alle mit dem Verständnis der Geschichte und Politik, den Herausforderungen der Zukunft, insbesondere der Kriege, des Terrorismus, des Populismus, der weltweit wachsenden Bedeutung religiöser Phänomene und der Füchtlingsströme – um nicht zu sagen: der Völkerwanderung des 21. Jahrhunderts – vertraut sein bzw. gemacht werden. Sowohl der Klimaschutz wie auch die (Atomwaffen-) Abrüstung sind für das Fortbestehen der Menschheit im wahrsten Sinne des Wortes „existentiell“ und Frieden gibt es nicht mit, sondern nur ohne Waffen.

Der Homo sapiens wurde als (vermeintlich) „sapiens“ bezeichnet, weil er erstmalig unter den Lebewesen – aus dem Lateinischen übersetzt – verständig, vernünftig, vernunftbegabt, klug, weise und einsichtsvoll in der Lage war, seine Umwelt aktiv, kreativ und bewusst zu gestalten. Ob der Mensch allerdings wirklich diesen Beinamen verdient, wird die weitere Menschheitsgeschichte zeigen. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen sich ihrer eigenen Rolle bewusster werden, sodass das „Anthropozän“ nicht nur als Umweltzerstörung in die Geschichte eingeht. – Oder das Menschenzeitalter gar zu dem führt, wie Harald Lesch und Klaus Kamphausen ihr Buch betitelt und eindrucksvoll beschrieben haben: „Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän“ (Knaur Taschenbuch, München 2016).

Fest steht: Die Menschheit befindet sich im Umbruch.

Leicht wird dabei vergessen, dass wir in der Weltwirtschaft schon seit Jahren angeschlagen sind, weil wir die Krisen nicht bewältigt haben: Nach dem Platzen von Internet- (2000) und Immobilienblase (2007), der Insolvenz der Lehman-Bank (15.09.2008) und der Euro-Krise der Europäischen Währungsunion mit Staatsschuldenkrise, der Bankenkrise und Wirtschaftskrise (ab 2010), dem Flüchtlingszustrom (seit 2015) und mit den Folgen der CORONA-Pandemie (seit 2019) ist die Welt in einen Kreditrausch geraten, der durch die Null- und Niedrigzinspolitik von Amerikanern, Japanern und Europäern ständig befeuert wird. 2020 erreichten die weltweiten Staatsschulden laut Standard & Poor’s einen Rekordwert von 53 Billionen US-Dollar – 30 % mehr als noch 2015. Potenziell droht eine Rezession. Bereits 2016 wurde von vielen erkannt, dass Deutschland im Wettstreit um die digitale Zukunft schon die 1. Halbzeit verloren hat; dabei ging es um die Konsumenten-Plattformen, Social Media, Google, Facebook und Amazon, die alle in Amerika oder auch in Asien entstanden sind und keine einzige davon in Europa. Und heute wird immer klarer: Wir werden auch die 2. Halbzeit verlieren, in der es darum geht, wo sich die Daten befinden und wer den Nutzen daraus ziehen kann. Denn wieder geschehen Cloud und Hyperscaler, d.h. Hyperscaler, d.h. Computing-Netzwerke zur Erzielung massiver Skalierungen im Bereich Cloud Computing und Big Data mit einer horizontalen Skalierbarkeit, nicht in Europa. Unter den 100 größten börsennotierten Unternehmen der Welt sind nur noch 2 aus Deutschland, nämlich SAP und Siemens. Zudem droht eine Polarisierung des Arbeitsmarkts, der der Gesellschaft harte Entscheidungen abverlangt. Gerade wir Deutschen haben die Tradition, dass wir uns überwacht fühlen. Wir hatten das Dritte Reich und in der DDR gab es auch einen Überwachungsstaat. Wir haben alle Angst davor, dass unsere individuellen Grund- und Freiheitsrechte und damit unsere Daten in irgendeiner Weise missbraucht werden. Dabei übersehen wir freilich den Wert, der in den Daten steckt und der auch für gesellschaftlichen Wohlstand und unser Fortkommen stehen kann.

Im Kern geht es auch um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, das noch von den Narben zweier Weltkriege gezeichnet ist, das im Industriezeitalter aufgewachsen ist, das vom großen Bruder in Amerika lange geführt und beschützt wurde und das sich nun gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarländern in einer sich ändernden Situation der Großmächte zurecht finden muss. In der ersten Industriellen Revolution des 19. Jh.s haben Erfindungen wie die Dampfmaschine oder der mechanische Webstuhl den Menschen auf dem Weg von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft die schwere „händische“ Arbeit erleichtert und die Möglichkeiten für teilmechanisiertes Arbeiten und für die Massenproduktion geschaffen. Ende der 90er Jahre waren es dann Themen, wie das Outsourcing, d.h. die Auslagerung gewisser Unternehmensaufgaben und -strukturen an externe Dienstleister, sowie die Verlängerung von Werkbänken, d.h. die Auslagerung gewisser vor- oder nachgelagerter Arbeiten an einem Produkt aus der Produktion. Heute heißt es nun: „Die intelligenten Roboter kommen“. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie meldeten die Statistiker Monat für Monat für Deutschland eine Rekordbeschäftigung. Doch nicht nur die Pandemie, sondern auch die digitale Revolution hinterlässt bereits ihre Spuren: Je leichter ein Arbeitsplatz zu automatisieren ist, desto schneller werden menschliche Tätigkeiten von Computern und Maschinen mit ihrer „Künstlichen Intelligenz“ (KI) übernommen, um nicht zu sagen: den Menschen „weggenommen“. Viele Zeitgenossen fragen sich daher schon jetzt sorgenvoll, wo zukünftig ihr Gelderwerb für den Lebensunterhalt herkommen soll. Politiker, Unternehmer, Arbeitnehmer und Konsumenten bekommen die Veränderungen und Umwälzungen täglich zu spüren. Zudem erleben wir gerade, dass die Umwandlung veralteter, manueller Arbeitsweisen in moderne digitale Arbeitsabläufe für viele Unternehmen einer Revolution gleichkommt. Für diese ist die Verlagerung von Geschäftsprozessen ins Internet und in die Datenwolke ein Zentralthema der digitalen Transformation im 21. Jahrhundert. Die Unternehmenslenker wissen, dass jeder große Erfolg auf großartigen Arbeitsabläufen und Geschäftsprozessen beruht, und arbeiten zunehmend in der Datenwolke mit unterschiedlich spezialisierten Anbietern zusammen. Sog. Hyperscaler, wie etwa Amazon Web Services, Google, Microsoft, IBM und Alibaba, bieten deshalb seit geraumer Zeit ihre sog. Cloud-Services an und teilen derzeit 70 bis 80 % des riesigen, Milliarden-schweren Weltmarktes unter sich auf.

Wir müssen erkennen: Deutschland steigt ab und wir sind mittendrin in diesem Prozess. Was uns fehlt, ist der Wille, uns quer durch alle Branchen neu zu erfinden. Wir sind selbstgerecht und selbstzufrieden geworden, verwöhnt von unseren bisherigen Erfolgen. Wir ziehen uns zurück in einen Turbo-Individualismus, wo wir nur noch unser individuelles Interesse als relevant ansehen und nicht mehr das gesellschaftliche Fortkommen von Deutschland oder von Europa. Daher müssen wir uns um den Wirtschaftsstandort Deutschland sorgen – und diese Sorge muss in progressive und innovative Politik umgewandelt werden. Denn der deutsche Abstieg ist eine Tatsache, aber kein Naturgesetz. Heute geht es deshalb um die (Neu-) Orientierung nicht nur auf technischem und digitalem Gebiet, sondern in allen Facetten des gesellschaftlichen Lebens.

Als größte Gefahr und unkalkulierbares Risiko für die Menschheit hat Stephen Hawking allerdings vor allem die Künstliche Intelligenz (KI) ausgemacht. Da die Menschen durch ihre langsame biologische Evolution beschränkt seien, könnten von ihnen geschaffene intelligente Maschinen eines Tages klüger werden als ihre Schöpfer. In der Konkurrenz würden sie den Menschen verdrängen und eine Gefahr für den Fortbestand der Menschheit darstellen. In einem viel beachteten Aufruf mit anderen renommierten Wissenschaftlern warnte Hawking:

„Künstliche Intelligenz kann die großartigste Errungenschaft der Menschheit werden. Bedauerlicherweise kann sie auch die letzte sein. Wenn es schlecht läuft, schafft die künstliche Intelligenz den Menschen ab.“

Und in der Tat sollten wir uns mehr als bisher mit der Gehirn-Computer-Schnittstelle, dem „verdrahtete Hirn“, beschäftigen. Zunächst werden wir damit, wenn unser Hirn mit digitalen Maschinen verbunden ist, Dinge durch bloße Gedanken geschehen lassen können. Danach wird es auch irgendwann möglich sein, unser Hirn direkt mit den Hirnen anderer verbinden, sodass diese unsere Erlebniswelt eins zu eins mitempfinden können. Ins Extrem gedacht, eröffnet das verdrahtete Gehirn die Möglichkeit dessen, was der US-amerikanische Futurist Raymond Kurzweil, Director of Engineering bei Google LLC., als Singularität bezeichnet hat: einen beinahe göttlichen Raum, in dem eine Art synchronisiertes globales Bewusstsein stattfindet. Was auch immer der dubiose wissenschaftliche Status dieser Idee momentan sein mag: Es wird zugleich den Überang unserer gewöhnlichen, menschlichen Existenz in eine neue „post-menschliche Dimension“ markieren. Insofern sollten wir auch die Gedanken des Historikers Yuval Noah Harari in seinem Buch Homo Deus“ (Verlag C.H. Beck) beherzigen. Denn seiner Meinung nach stehen wir Menschen angesichts der aktuellen Entwicklungen, beispielsweise im Bereich der Technik mitsamt der Künstlichen Intelligenz, der Bionik und der Genetik, an der Schwelle, uns selbst zu „Göttern“ zu machen und in die noch verborgene Welt der Zukunft vorzustoßen. Deshalb sollten wir uns mit Harari fragen, was mit uns und unserem Planeten geschehen wird, wenn die neuen Technologien den Menschen „gottgleiche“ – schöpferische wie zerstörerische – Fähigkeiten verleihen und das Leben auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben. Und vor allem: Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir selbst. In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns dann allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.

Dann bliebe nur noch die Frage: War der Homo sapiens die Schöpfung Gottes oder „nur“ das Spiel einer einfallsreichen Evolution?

„Phantasia – Über die Würde des Menschen“

Die Würde des Menschen und meine 10 Phantasien für eine bessere Welt

Deshalb werde ich am Ende dieses Buches die Geschichte mit der Weltpolitik und den Brennpunkten unserer komplexen und kaum mehr zu verstehenden heutigen Welt verknüpfen. Denn vom Anbeginn der Menschheit – und heute in besonderem Maße – haben von Machtmenschen verursachte Unterdrückungen und Kriege immer wieder unermessliches Leid und Sterben über die Menschen gebracht. Auch beim noch so intensiven Durchforsten der Zeitgeschichte wird man freilich keinen einzigen Gewaltherrscher und keinen einzigen Terror-Verbund finden, dem es gelungen wäre, der Mehrheitsgesellschaft dauerhaft seinen Willen aufzuzwingen. Gleichwohl ist dies für alle vernünftig und humanistisch Denkenden erschütternd, unerträglich und inakzeptabel. Nur bei einer kritischen Rückbesinnung auf unsere Geschichte wird es möglich sein, die aktuellen Erkenntnisse friedlich zu nutzen und die Risiken der Gegenwart verantwortungsbewusst zu bewältigen. Daher gibt es – wie schon der berühmte griechische Philosoph Platon (*428 v. Chr.; †348 v. Chr.) erkannt hat – nur eine stabile Währung: das Wissen.

Hierzu will das vorliegende Buch einen kleinen Beitrag leisten und durch die Schilderung vergangener Epochen sowie der großen Menschheitsfragen zum besseren Verständnis der eigenen Zeit beitragen. Gern folge ich dabei dem Verständnis des Philosophen Richard David Precht in der Einleitung seines Buches „Erkenne die Welt – Eine Geschichte der Philosophie, Band I“:

„Philosophieren ist das Schärfen unseres Instruments des Denkens in der Hoffnung, die begrenzte Zeit unseres Daseins ein wenig bewusster zu erleben. Und sei es auch nur, um zu verstehen, was wir nicht verstehen.“

Zudem möchte ich versuchen, der Frage nachzugehen, ob der Mensch wirklich die „Krone der Schöpfung“ darstellt – wie es schon der Philosoph Aristoteles (*384 v. Chr.; †322 v. Chr.) gemeint hat, der als Schüler von Platon zu den einflussreichsten Philosophen der Geschichte gehört, und wie es im 1. Buch Moses der Bibel heißt. In Zeiten der humanistischen Renaissance hat auch Giovanni Pico della Mirandola (*24.02.1463; †17.11.1494) – ein Ur-Mitglied meiner Familie – seine Rede und Thesen „Über die Würde des Menschen“ („De hominis dignitate“) verfasst; sehr zum Ärger des wegen Inquisition und Hexenverfolgung berüchtigten Papstes Innozenz VIII. hat er versucht, alle Philosophien und Theologien in einer Universalphilosophie und Universalreligion miteinander zu vereinen und den Begriff der „Menschenwürde“ als Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen zu definieren. Später haben sich vor allem Mahatma Gandhi (*1869; †1948), Martin Luther King (*15.01.1929; †04.04.1968) und Nelson Mandela (*18.07.1918; †05.12.2013) im Freiheitskampf gegen Kolonialismus, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit hervorgetan. In diesem Sinne hat auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 20.08.2019 auf der 10. World Conference of Religion for Peace (WCRP) die Bedeutung von Religionen in Friedensprozessen, für den Zusammenhalt und eine nachhaltige globale Entwicklung mit folgenden Worten hervorgehoben: „Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein. Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion.“ Statt „Anlass für Unfrieden und Krieg“ zu sein, sollten Religionen als „Werkzeuge des Friedens“ dienen.

Zwar können wir heute mit Genugtuung feststellen, dass gemäß Artikel 1 unseres Grundgesetzes die Würde des Menschen als Grundrecht unantastbar ist. Aber wir Menschen sind offenbar nicht bereit, willens oder fähig, aus den bitteren Erfahrungen der wechselvollen Geschichte die notwendigen Folgerungen für die Menschheit herzuleiten und Frieden zu halten. Abschließend philosophiere und phantasiere ich deshalb ein wenig über die Würde der Menschen. Dabei hoffe ich als Optimist, dass Mahatma Gandhi nicht Recht hatte, als er gesagt hat: „Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt.“ Immerhin hat er mich mit diesen Worten aber dazu inspiriert, meine 10 Phantasien für eine bessere Welt aufzuschreiben.

Nun wünsche ich Ihnen und Euch genauso viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Lesen dieses Buches, wie mir das Schreiben bereitet hat. Ich verspreche: Die Lektüre lohnt sich! Zur leichteren Übersicht habe ich diesem Buch nachfolgend eine Inhaltsübersicht vorangestellt; am Ende findet sich dann noch ein detailliertes Inhaltsverzeichnis mit Kalendarium und ein ausführliches Sach- bzw. Stichwortverzeichnis.

Mit besten Grüßen verbleibe ich Ihr/Euer

Gerhard Picot

Inhaltsübersicht

DIE WELTGESCHICHTE ALLES vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen ISBN 978-3-00-056744-5


DIE WELTGESCHICHTE
im Speed Dating

Alles vom Urknall bis zur heutigen Welt im Umbruch
– Maximales Wissen mit minimalem Aufwand –


Ein kurzer Überblick:


Teil I. Speed-Dating – Die Weltgeschichte im Zeitraffer

1. Kapitel
Speed-Dating – Die Weltgeschichte im Zeitraffer

Dieses 1. Kapitel bietet Euch nach einer Betrachtung der Chronologie als Lehre von der Zeit vorab eine „Blitz-Expedition“ durch die wichtigsten Etappen der 13,82 Mrd. jährigen Geschichte unseres Universums vom Urknall bis zur heutigen Welt aus den Fugen

Teil II. Der Urknall als größtes Weltwunder und die Ausdehnung und das Erwachen des Universums bis zur Spätantike

Den Urknall als größtes Weltwunder und die Ausdehnung und das Erwachen des Universums bis zur Spätantike habe ich mit allen Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und Forschung vom 2. bis 14. Kapitel dargestellt. Dabei geht es um die Entstehung und Evolution des Universums mit Materie, Energie, Raum und Zeit seit 13,82 Mrd. Jahren, die Formung unseres Sonnensystems und unserer Erde vor 4,6 Mrd. Jahren, das Entstehen von organischen Strukturen, des Lebens und des modernen Menschen „Homo sapiens“ seit 160.000 Jahren über die griechische Antike und die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches bis zur Spätantike im 4. bis 8. Jh.

2. Kapitel
Das größte "Weltwunder": Der "Urknall", die Entstehung und Ausdehnung unseres Universums mit 1.000 Milliarden Galaxien und unserer Milchstrasse mit jeweils 100 Milliarden Sternen (seit 13,82 Mrd. Jahren)

3. Kapitel
Die Entstehung unseres Sonnensystems und unserer Erde am Seitenarm unserer Milchstrasse bzw. Galaxis in einer "sehr guten habitablen Wohnlage und Betriebstemperatur" (vor 4,6 Mrd. Jahren)

4. Kapitel
Die Entstehung der Erde im Zeitalter des sichtbaren Lebens (seit 541 Mio. Jahren)

5. Kapitel
Die Entstehung der Menschheit von Altsteinzeit bis Eisenzeit und die "Out-of-Africa"Theorie (vor 2,8 Mio. Jahren – 700 v. Chr.)

6. Kapitel
Die frühen Hochkulturen und die Überführung der Urgeschichte in die Weltgeschichte (7000 – 200 v. Chr.)

7. Kapitel
Die Entstehung der großen Weltreligionen (7000 v. Chr. – 632)

8. Kapitel
Assyrien, das erste iranische Meder-Reich, das Neubabylonische Reich sowie die persischen Reiche der Achämeniden und Sassaniden als erste Großreiche der Geschichte (911 v. Chr. – 651)

9. Kapitel
Das griechische Altertum und das antike Griechenland (1300 – 146 v. Chr.)

10. Kapitel
Die Entstehung der Kelten (Gallier), Germanen und Römer aus einem gemeinsamen "Grundvolk"

11. Kapitel
Das Römische Reich (1200 v. Chr. – 476)

12. Kapitel
Das Reich der Seleukiden und der Parther als Rivalen Roms (250 v. Chr. 600)

13. Kapitel
Das Reich der neupersischen Sassaniden als einziger gleichrangiger und schließlich tödlicher Konkurrent Roms (224 – 651)

14. Kapitel
Die Völkerwanderung in Europa und der Zerfall der Westhälfte des Römischen Reiches in 3 politische Gebilde: Das Oströmisch-Byzantinische Reich, die Kalifate der muslimischen Araber sowie das Frankenreich (400 – 800)

Teil III. Das Mittelalter zwischen Antike und Neuzeit sowie die Geburt Europas mit Humanismus, Renaissance, Reformation und Buchdruck

Das Ende der Antike und das Mittelalter zwischen Antike und Neuzeit mit seinem Früh-, Hoch- und Spätmittelalter (568-1500), d.h. die Christianisierung der Römischen Reiches und der Zerfall des Römischen Reiches in 3 politische Gebilde: das oströmische bzw. byzantinische Reich, die Kalifate und Reiche der muslimischen Araber und das Frankenreich, sind im 15. Kapitel beschrieben. Die Geburt Europas im Mittelalter in der Zeit zwischen der Antike und der Neuzeit, seine 6 Entwicklungsstufen von den Invasionen und der Ansiedlung der Barbaren im ehemaligen Römischen Reich zwischen dem 4. und 8. Jh. bis zur Erschütterung der prä-europäischen Strukturen durch die Krisen des 14. und 15. Jh.s, bis hin zum Ende des Mittelalters und der „frühen Neuzeit“ in Europa mit Humanismus, Renaissance, Reformation und Buchdruck in der Zeit von 1501 bis 1600 sind im 15. bis 18. Kapitel dargestellt.

15. Kapitel
Das Ende der Antike und der Beginn der Neuzeit in der "Zwischenzeit" des Früh-, Hoch- und Spätmittelalters (568 – 1500)

16. Kapitel
Die Geburt Europas im Mittelalter und seine 6 Entwicklungsstufen

17. Kapitel
Das 15. Jahrhundert: Die Bruchstelle zwischen dem Spät-Mittelalter und der Neuzeit, das neue Weltbild des Humanismus und der Beginn der Renaissance (01.01.1401 – 31.12.1500)

18. Kapitel
Das 16. Jahrhundert: Das Ende des Mittelalters udn die "Frühe Neuzeit" in Europa: Renaissance, Reformation und Buchdruck (01.01.1501 – 31.12.1600)

Teil IV. Das Ende der mittelalterlichen Feudalordnung, das Europa der Könige, das Zeitalter der Kriegskatastrophen und der Revolutionen, der Deutsche Staatenbund unter preußischer Vorherrschaft sowie die Kaiser der Hohenzollern im Heiligen Römischen Reich und Deutschen Kaiserreich und der Beginn des Kapitalismus und des Imperialismus im 17. bis 19. Jh.

Vom Ende der mittelalterlichen Feudalordnung, dem Europa der Könige, der deutsche Kleinstaaterei, den Türken vor Wien, der Französische Revolution und der Machtergreifung Napoleons im 17. und 18. Jahrhundert bis hin zum Ende des Zeitalters der Revolutionen und dem Beginn des Zeitalters des Kapitals und des Imperialismus im 19. Jahrhundert berichten die Kapitel 19 bis 21. Die Kapitel 22 bis 24 beschreiben dann die Gründung des Deutschen Bundes als Staatenbund auf dem Wiener Kongress (08.06.1815 – 1866), die Gründung des Norddeutschen Bundes als Bundesstaat anstelle des aufgelösten Deutschen Staatenbundes unter preußischer Vorherrschaft (01.07.1867) sowie die Kaiser der Hohenzollern im Heiligen Römischen Reich und Deutschen Kaiserreich (18.01.1871 – 1918) und der Beginn des Kapitalismus und des Imperialismus im 19. Jh.

19. Kapitel
Das 17. Jahrhundert: Die Kriegskatastrophe, das Ende der mittelalterlichen Feudalordnung, die Nationalstaaten, die deutsche Kleinstaaterei und die Türken vor Wien (01.01.1601 – 31.12.1700)

20. Kapitel
Das 18. Jahrhundert: Die Aufklärung, die Moderne in Europa, die Französische Revolution und die Machtergreifung Napoleons (01.01.1701– 31.12.1800)

21. Kapitel
Das 19. Jahrhundert: Das Ende des Zeitalters der Revolutionen, das Zeitlater des Kapitals und des Imperialismus (01.01.1801– 31.12.1900)

22. Kapitel
Die Gründung des Deutschen Bundes als Staatenbund auf dem Wiener Kongress
(08.06.1815 – 1866)

23. Kapitel
Die Gründung des Norddeutschen Bundes unter preußischer Vorherrschaft
als Bundesstaat anstelle des aufgelösten Deutschen Staatenbundes
(01.07.1867)

24. Kapitel
Die Kaiser der Hohenzollern im Heiligen Römischen Reich und Deutschen Kaiserreich (18.01.1871 – 1918)

Teil V. Das 20. Jh., der Erste Weltkrieg, das Ende des deutschen Kaiserreiches und die Weimarer Republik als erste parlamentarische Demokratie in Deutschland, das „Dritte Reich“, die nationalsozialistische Diktatur und der Zweite Weltkrieg (1918 –1945)

Das 20. Jahrhundert, der Erste Weltkrieg (28.07.1914 – 11.11.1918), das Ende des deutschen Kaiserreiches und die Weimarer Republik als erste parlamentarische Demokratie in Deutschland bis zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (09.11.1918 – 30.01.1933), das „Dritte Reich“, die NS-Machtergreifung und die nationalsozialistische Diktatur (1933 – 1945) sowie der Zweite Weltkrieg (01.09.1939 – 08.05.1945) sind Gegenstand der Kapitel 25 bis 30.

25. Kapitel
Das 20. Jahrhundert

26. Kapitel
Der Erste Weltkrieg (28.07.1914 – 11.11.1918)

27. Kapitel
Das Ende des deutsche Kaiserreiches und die Weimarer Republik als erste parlamentarische Demokratie in Deutschland bis zur Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (09.11.1918 – 30.01.1933)

28. Kapitel
Die "Weimarer Republik" und die "Weimarer Reichsverfassung" als erste demokratische Verfassung Deutschlands bis zur Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler (14.08.1919 – 30.01.1933)

29. Kapitel
Das "Dritte Reich", die NS-Machtergreifung und die nationalsozialistische Diktatur (30.01.1933 – 08.05.1945)

30. Kapitel
Der Zweite Weltkrieg (01.09.1939 – 08.05.1945)

Teil VI. Die Friedenszeit nach dem Zweiten Weltkrieg, der Kalte Krieg bis zu unserer heutigen in Unordnung geratenen Welt

Die Friedenszeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer (08.05.1945 – 09.11.1989), der Kalte Krieg und die glückliche Übergangsphase sowie die ersten 20 Jahre des 21. Jahrhunderts bis zur heutigen Welt in Unordnung (01.01.2001 – 31.12.2020) habe ich in den Kapiteln 31 bis 33 dargestellt.

31. Kapitel
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer (08.05.1945 – 09.11.1989)

32. Kapitel
Der Fall der Berliner Mauer und die glückliche Übergangsphase (09.11.1989 – 27.02.2014)

33. Kapitel
Das 21. Jahrhundert: Seine ersten 19 Jahre (01.01.2001 – 31.12.2019)

Teil VII. Die Brennpunkte unserer heutigen Welt im Umbruch

Die Betrachtung der Brennpunkte unserer heutigen komplexen und aus den Fugen geratenden Welt mit dem bedrückenden Fazit unserer Welt als ein in vielen Gebieten immer zündelndes Pulverfass und der Bedrohung des Weltfriedens durch einen „Weltenbrand“ findet sich im 34. Kapitel.

34. Kapitel
Die Verknüpfung der Geschichte mit den Brennpunkten der aktuellen Weltpolitik in unserer heutigen Welt im Umbruch (31.12.2021)

Teil VIII. Phantasia – Über die Würde des Menschen

35. Kapitel
Die Würde des Menschen und meine 10 Phantasien für eine bessere Welt

Im letzten, dem 35. Kapitel philosophiere und phantasiere ich schließlich über die Würde des Menschen. Als Optimist hoffe ich, dass Mahatma Gandhi (*1869; †1948) nicht Recht hatte, als er gesagt hat: „Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt.“ Immerhin hat er mich aber inspiriert zu meinen 10 Phantasien für eine bessere Welt. Immerhin hat er mich aber inspiriert zu meinen 10 Phantasien für eine bessere Welt.

36. Inhaltsverzeichnis und Kalendarium

37. Stichwortregister

Wie bereits eingangs erwähnt, erhaltet Ihr durch die Inhaltsübersicht am Anfang des Buches sowie das präzise Inhaltsverzeichnis mit Kalendarium und das detaillierte Stichwortverzeichnis am Ende des Buches einen einfachen und schnellen Zugang zu den einzelnen Themen.

Herausgeber und Autor

Prof. Dr. Gerhard Picot

Prof. Dr. Gerhard Picot war von 1979 bis 2004 Partner der bekannten internationalen Anwaltssozietät Freshfields. Nach seiner Pensionierung gründete er die PICOT Rechtsanwaltsgesellschaft mit Büros in München, Köln und Düsseldorf. Eine Expertenjury der WirtschaftsWoche und das Handelsblatt haben ihn mehrfach wegen seines unternehmerischen und diplomatischen Geschickes als einen der renommiertesten deutschen Anwälte im Fachgebiet der Fusionen, Übernahmen und Börsengänge (Mergers & Acquisitions – M&A) ausgezeichnet. Zugleich war und ist Prof. Picot Vorsitzender bzw. Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte und Beiräte namhafter Unternehmen.

Parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit war Prof. Picot von 1998 bis 2003 Honorarprofessor und Mitgründer des Institute for Mergers & Acquisitions der Privaten Universität Witten-Herdecke und von 2004 bis 2009 Inhaber der Professur für Wirtschaftsrecht, insbesondere M&A, an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Schloss Reichartshausen/Wiesbaden, wo er auch einen „Excellence Award Teaching“ erhielt. Er ist Herausgeber und Autor einer Vielzahl wirtschaftsrechtlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen. Am bekanntesten sind seine Standardwerke „Handbuch Mergers & Acquisitions“ (Schaeffer-Poeschel, 5. Auflage 2012), „Unternehmenskauf und Restrukturierung“ (C.H. Beck, 4. Auflage 2013) sowie „Handbuch für Familien und Mittelstandsunternehmen“ (Schäffer-Poeschel, 5. Auflage 2012).

Seine Freizeit widmet Prof. Picot dem Sport, der Musik und Literatur; vor allem aber der Philosophie, d.h. dem Streben nach dem Verständnis des Universums und der Menschheit, sowie als Hobby-Historiker seinem Faible, der Welt- und Rechtsgeschichte.

0172 – 25 22 44 0
gerhard@picot.de
picot.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Prof. Dr. Gerhard Picot
Virchowstr. 1
80805 München-Schwabing

Kontakt

Telefon: 0172 - 2522 440
E-Mail: gerhard@picot.de

Umsatzsteuer:

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
DE218510281

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.

Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Quelle: https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Datenschutz

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“.

2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Prof. Dr. Gerhard Picot
Virchowstr. 1
80805 München-Schwabing

Telefon: 0172 - 2522 440
E-Mail: gerhard@picot.de

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

Wenn die Datenverarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, haben Sie jederzeit das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Die jeweilige Rechtsgrundlage, auf denen eine Verarbeitung beruht, entnehmen Sie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie Widerspruch einlegen, werden wir Ihre betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO).

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Wenn Sie widersprechen, werden Ihre personenbezogenen Daten anschließend nicht mehr zum Zwecke der Direktwerbung verwendet (Widerspruch nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Sperrung, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Widerspruch gegen Werbe-E-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

3. Datenerfassung auf unserer Website

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage
  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Die Erfassung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der technisch fehlerfreien Darstellung und der Optimierung seiner Website – hierzu müssen die Server-Log-Files erfasst werden.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und/oder auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen haben.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Quelle: eRecht24